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8 Blogger packen aus: Lieblingsschlemmereien auf dem Weihnachtsmarkt

Der Countdown läuft. Nicht nur steht Neujahr bereits mit einem Fuß auf der Türschwelle, die Zeit der Weihnachtsmärkte neigt sich ebenso dem Ende zu. Glücklicherweise haben wir noch ein komplettes Wochenende vor uns, um uns einmal durch alle Köstlichkeiten durchzuschlemmen. Und wo geht’s hin? Das verraten euch unsere Experten, die in Sachen paneuropäischer Schlemmerei auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen können.

Insgesamt waren acht Blogger so freundlich und gaben ihre „geheimsten” Weihnachtsmarkt-Tipps preis. Wir wollten wissen:

1. An welcher Weihnachtsmarkt-Delikatesse kommst du nicht vorbei ohne sie zu probieren?

2. Was war dein schönstes Weihnachtsmarkt-Erlebnis?

3. Welchen europäischen Weihnachtsmarkt würdest du gerne einen Besuch abstatten, bist aber bisher noch nicht dazu gekommen? 

Was folgt, ist ein ebenso schmackhafter, wie auch reichlich mit nützlichen Informationen gefüllter Potpourri der bekömmlichsten Weihnachtsmarktschlemmereien und Erlebnisse. Falls ihr also für das bevorstehende Wochenende noch nach ein wenig Inspiration sucht, seid ihr hier genau richtig. Ob schmaddelige Schokofrüchte, Futjes, Kiachl mit Sauerkraut, spanische Süßigkeiten, heiße Waffeln oder Frankfurter Bethmännchen, wir wünschen euch vorab bereits ein genussvolles 4. Advents-Wochenende.

(Die Reihenfolge der einzelnen Blogger-Beiträge, folgt dem Zufallsprinzip.)

CLAUDIA von claudiumdiewelt.de

1. „Das Leckerste vom Weihnachtsmarkt für mich: Schokoäpfel! Einen esse ich immer gleich an Ort und Stelle, meist nehme ich noch ein paar mit nach Hause. Zuerst wird der Schokoladenüberzug soweit abgeknabbert, bis ich in den Apfel beißen kann (ohne dass ganze Schokoplatten abfallen) und dennoch von beidem etwas habe. Ich knabber natürlich auch gern gebrannte Mandeln, aber beim Apfel kann ich mir immerhin einreden auch was Gesundes zu mir zu nehmen. Aber in erster Linie mag ich einfach die Kombi aus frischer Fruchtsüße und schmaddeliger Schoki.”

2. „Für mich sind Weihnachtsmarktbesuche immer dann schön, wenn es schneit und man sich an einer heißen Schokolade mit Freunden zusammenrotten kann.”

3. „Das Weihnachtsdorf in Rovaniemi in Finnland möchte ich unbedingt einmal besuchen! Am liebsten mit dem Rentierschlitten an der Wichtelwerkstatt vorfahren und entweder mitbasteln oder dem Weihnachtsmann den Bart zupfen.”

Claudia

Claudia und ihr Objekt der Begierde: der Schokoapfel. #miteinemhappssinddieimmund

ANJA von travelontoast.de

1. „Darum mag ich Weihnachtsmärkte: Mit Freunden über den Platz schlendern, Glühwein trinken und etwas Leckeres essen. Ich liebe Süßes, deshalb bin ich ein großer Fan von Lebkuchen, Printen und gebrannten Mandeln. Besonders gerne mag ich Marzipanstollen, den habe ich schon als Kind gegessen. Witzig finde ich die Bethmännchen aus Frankfurt: Marzipankugeln mit drei Mandeln.”

2. „Der Weihnachtsmarkt in meinem Geburtsort Aachen ist etwas ganz Besonderes für mich. Die alte Stadt mit ihren engen Gassen und Kopfsteinpflaster zur Weihnachtszeit – das hat etwas Magisches.”

3. „In diesem Jahr habe ich schon einige Weihnachtsmärkte in Deutschland besucht, z. B. in Köln und in Frankfurt. Auf Weihnachtsmärkten im Ausland war ich noch gar nicht. Doch eine meiner Lieblingsstädte ist Wien; ich liebe das Flair und die Mehlspeisen. Eine Buchtel dort essen, das wär’s!”

Da deutsche Weihnachtsmärkte Kultur-Exportschlager und darüber hinaus beliebt bei Touristen sind, hat Anja einen „Guide to German Christmas Markets” verfasst, den ihr euch auch unbedingt mal anschauen solltet.

Anja

Anjas Lieblingsschlemmerei: Frankfurter Bethmännchen. #3mandelndieglücklichmachen

MARTIN von pack-jetzt-ein.de

1. „Ich bin wirklich eine Naschkatze, also liebe ich Weihnachten und spanische Weihnachtsdesserts, die man in der Nähe des Weihnachtsmarkts von Santa Llúcia, direkt neben der Kathedrale von Barcelona, kaufen kann. Vor allem mag ich Turrones, eine Variante des weißen Nougats aus Mandeln, Honig, Zucker und Eiklar. Natürlich gibt es heute auch Turrones aus Schokolade. Aber, was ich wirklich nicht aufhören kann zu essen, sind die Polvorones. Dieses Schmalzgebäck aus Mehl, Zucker, Milch, Mandeln und Nüssen, das süß und krümelig ist! Daher der Name, ,Polvorón‘, der vom Wort ,polvo‘ (Pulver) abstammt. Polvorones werden, wörtlich genommen, im Mund zu Pulver!“

2. „Mein schönstes Weihnachtserlebnis fand aber nicht im Weihnachtsmarkt von Barcelona statt, sondern in einem kleinen Dorf der Cerdanya, eine katalanische Region in der Nähe der Pyrenäen, namens Prullans. Ich war ziemlich jung damals und plötzlich merkte ich, dass es im Weihnachstmarkt Schafe gab, die man anfassen und füttern konnte. Ich weiß nicht wieso, aber ich fühlte mich sehr glücklich. Vielleicht, weil sowas in einer großen Stadt wie Barcelona unmöglich gewesen wäre.  Ich fühlte irgendwie, dass Weihnachten ,echter‘ aussah.“

3. „In Deutschland gibt es bestimmt wunderschöne Weihnachtsmärkte, die ich nicht kenne und gerne besuchen möchte, aber vor Kurzem hat mir ein Freund Prag empfohlen. Es soll wunderschön sein. Ergo: Prag, warte auf mich! Vielleicht nächstes Jahr…”

Martin

Martin schwört auf katalanische Pulvorons, die im Mund pulverisiert werden! #peng

JANETT von teilzeitreisender.de

1. „Ich liebe Früchte in Schokolade. Vor allem an Weintrauben und Erdbeeren kann ich nicht vorbeigehen (obwohl es dafür nicht die perfekteste Jahreszeit ist). Besonders ist das ganze deshalb, weil man die lecker schokoladige Kruste und danach den frischen Kern erlebt. Besonders toll finde ich aber auch selbstgemachte Plätzchen, die man vor allem auf kleinen Weihnachtsmärkten zu kaufen bekommt.”

2. „Da gibt es vieles. Ich kann mich noch an den Erfurter Weihnachtsmarkt erinnern, als ich recht klein war, und das erste mal bewusst über den Markt mit den tollen Düften gehen durfte. Das Krippenspiel, die Figuren, der Weihnachtsmann und die tolle Dampflok (1988) sind für mich ein ewig bleibendes Erlebnis.

Im letzten Jahr hab’ ich einen Instawalk zum Weihnachtsmarkt in Köln gemacht, was für mich auch ein sehr interessantes Ereignis war. Mit ganz vielen Fotografie-Begeisterten über den Weihnachtsmarkt zu gehen, offenbart Dinge, an denen ich vorher einfach so vorbeigegangen bin.”

3. „Ich war noch nie in der Schweiz und würde dort gerne auf den Züricher Christkindlimarkt (Der heißt wirklich Kindli) vorbeischauen. Dieser findet in einer großen Markthalle statt und ist einer der schönsten in Europa. Dieses Jahr wurde es zu knapp, aber vielleicht schaffe ich das ja im kommenden Jahr!”

Janett

Früchte in Schokolade: Daran führt für Janett kein Weg vorbei. #köstlich

CHRISTINA von mrsberry.de

1. „Auf dem Weihnachtsmarkt lasse ich mich vom Duft verschiedener Leckereien leiten und anlocken. In Erinnerung an meine Mutter esse ich gern heiße Waffeln mit Sahne, Kirschen und Puderzucker. Es ist immer wieder auf’s Neue ein Lacher, wenn beim ersten Biss in die Waffel der Puderzucker stiebt und ich binnen Sekunden wie ein Schneemann aussehe. Die Waffel darf gern der süße Nachtisch auf ein herzhaftes Knobi-Brot sein.”

2. „Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an einen Besuch des Dresdner Striezelmarktes in meiner Heimat, als schlagartig heftiger Schneefall einsetzte. Es schneite zwei-Euromünzen-große Flocken und binnen einer halben Stunden war alles komplett weiß unter einer dichten Schneedecken.”

3. „Man sagt dem weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt nach, der schönste Weihnachtsmarkt zu sein. Ich bin jedoch der Meinung, dass der Dresdner Striezelmarkt viel schöner ist. Leider habe ich es noch nie auf den Christkindlesmarkt geschafft, deshalb möchte ich mir gern selbst mal ein Bild davon machen. Ich sollte mal ein Weihnachtsmarkt-Hopping durch Europa machen.”

Christina

Knobi-Brot und heiße Waffeln mit Kirschen und Sahne; damit trifft Christina auch genau unsere Geschmacksknospen. #einknobibrotinehrenkannniemandverwehren

ELKE von meerblog.de

1. „Ich liebe Futjes. Ich habe sie zum ersten Mal probiert, als wir nach Nordfriesland gezogen sind. Krapfen, die in einer speziellen Pfanne gebacken werden. Besonders lecker sind sie, wenn auch Quark im Teig ist!”

2.Als ich letztes Jahr im Kopenhagener Tivoli war. Die Atmosphäre ist einfach anders, irgendwo zwischen ,hyggelig’, familiär und dazu ein Hauch von Lichter-Kitsch und Kirmes. Gløgg schmeckt besser als Glühwein, und das kulinarische Angebot ist raffnierter als auf deutschen Weihnachtsmärkten.”

3. „Stockholm auf jeden Fall und vielleicht Basel oder Salzburg.”

Kopenhagen Elke

Weihnachten in Kopenhagen lockt nicht nur mit einem wundervollen Ambiente, sondern auch mit schmackhaftem Gløgg. #skål.

ULRIKE von fernausloeserin.de

1. „Früher hätte ich gesagt, die leckeren Waffeln mit der weißen Creme, die ich bisher nur auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt gefunden habe! In letzter Zeit habe ich aber gar nicht mehr so einen ,süßen Zahn’, so dass mir meine Neuentdeckung vom letzten Wochenende gerade recht kam. Auf einem der Innsbrucker Weihnachtsmärkte habe ich Kiachl mit Sauerkraut probiert. Das sind ausgebackene Teigfladen mit Sauerkraut als Topping. Klingt komisch, schmeckt aber großartig.”

2. „Oh, das ist lange her. Das schönste Weihnachtsmarkterlebnis war früher immer der ,Märchenwald’ auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Für einen kleinen Märchen-Fan wie mich, waren die vielen Märchen-Szenen jedes Jahr ein Highlight.”

3. „Einen konkreten Ort kann ich da gar nicht nennen. Wenn, dann zieht es mich allerdings mehr auf die Weihnachtsmärkte der kleineren Städte. Auf dem Lüneburger war ich schon lange nicht mehr, dort würde ich gern mal wieder hin. Aber auch die kleinen Innsbrucker Märkte haben mir gut gefallen.”

Ulrike

Für Ulrike darf’s einmal Kiachl mit Sauerkraut sein. – Und  für uns bitte auch! #yummy

INA von peopleonmyway.com

1. „Ich steuere immer direkt den Reibekuchen-Stand an. Schön fettig mit Apfelmus. Es gibt nichts Besseres! Und ich esse sie wirklich nur auf Weihnachtsmärkten; während des Jahres sonst gar nicht, deshalb ist es immer etwas ganz Besonderes. Da ich danach aber meist noch nicht satt bin, gibt es als Nachtisch oft noch einen Crêpes mit Zimt, Zucker und Apfelmus. Lecker… Und dazu den einen oder anderen Glühwein! Der darf nicht fehlen!”

2. „Das schönste Weihnachtsmarkterlebnis hatte ich in New York, wo ich zwei Jahre gelebt habe. In den USA sind Weihnachtsmärkte nicht unbedingt so verbreitet wie hier bei uns in Deutschland und Europa, aber es gibt einen sehr schönen Markt am Union Square. Nichtsahnend sind wir damals über den Markt geschlendert; auf einmal haben wir einen deutschen Stand entdeckt. Dort gab es dann auch endlich Glühwein. Naja, Kinderpunsch… Aber das ist ja schon nah dran.”

3. „Meine Kollegin Rieke kommt aus Tirol und schwärmt immer sehr von dem Weihnachtsmarkt in Innsbruck. Ich glaube, den werde ich mir im nächsten Jahr anschauen.”

Ina

Dauerbrenner Glühwein  – der und ein großer Schlag Apfelmus auf einen Reibekuchen, gehört für Ina wie die Butter zum Brot auf dem Weihnachtsmarkt. #prostundgutenhunger

 

Euch wünschen wir eine schöne restliche Vorweihnachtszeit und unseren acht Bloggern gebührt… ein ganz großes Dankeschön!

Quelle Hauptbild: cinnamint.